Einfach klüger heizen.

IHRE FRAGEN. UNSERE ANTWORTEN.

WAS SIE ZUM THEMA ENERGIEMANAGEMENT WISSEN SOLLTEN.

An dieser Stelle haben wir Ihre häufigsten Fragen zum ClimaCloud Energiemanagement zusammengestellt und beantwortet. Sie möchten mehr erfahren? Gerne sind wir persönlich für Sie da!

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ClimaCloud Energiemanagement – Funktionen und Vorteile

ClimaCloud macht Ihr Energiemanagement smart. Unser Grundmodul ClimaCloud view gibt einen ersten guten Einblick in die Energieeffizienz der verschiedenen Gebäude eines Nutzers, ohne dass einzelne Messpunkte gesetzt werden müssen. Bereits mit diesem Grundmodul können Verbrauchsanalysen und Nutzwertanalysen mit Prioritätseinstufungen für Effizienzmaßnahmen durchgeführt werden, ebenso wie die automatisierte Erstellung von Energieausweisen oder Energieberichten.

Werden zusätzlich Messpunkte für Einzelverbraucher (Strom, Heizwärme, Wasser) oder Sensoren für Temperaturen genutzt, so können diese entsprechend visualisiert und ausgewertet werden. Die Grundlage hierfür bietet eine ausgereifte Energiemanagementsoftware, die die Basis für unsere Anwendung bildet.

Unser System bietet für eine Vielzahl unterschiedlicher Kundenbedürfnisse Lösungen im Bereich Energieoptimierung, Kosteneinsparungen und Visualisierung von Energieverbräuchen sowie CO2-Emissionen. Die automatisierte Erstellung von Energieberichten und Energieausweisen stellen ein besonderes Asset für Kommunen dar. Die Vorteile für die verschiedenen Zielgruppen finden Sie hier.

ClimaCloud nutzt den Außentemperaturfühler als technische Schnittstelle zur Übertragung von Wetterprognosedaten eines Tages. Dies führt insbesondere in den Witterungsübergangszeiten eines Jahres mit niedrigen Temperaturen am Morgen und höheren Temperaturen am Nachmittag dazu, dass die Heizleistung des Heizkessels in Erwartung der höheren Temperaturen am Nachmittag schon morgens abgesenkt wird. Dadurch sinkt der Energieverbrauch. Energieverbrauchsdaten werden permanent erfasst und über die Energiemanagementsoftware ausgewertet. Diese Daten werden über ein passwortgeschütztes Webportal visualisiert.

Basis der ClimaCloud Software ist eine ausgereifte Energiemanagementsoftware, die den Anforderungen der DIN ISO 50001 entspricht. Sämtliche Energieverbraucher können visualisiert werden. Automatisierte Reportings, Alarmierungen bei Grenz-oder Sollwertabweichungen, historische Verbrauchsvergleiche, Regressionsanalysen, Einbindung in die Gebäudeleittechnik oder Abrechnungen für Energiekosten sind nur einige der Assets unserer intelligenten Software.

ClimaCloud ist eine Komplettlösung, die sowohl für das Energiemanagement als auch für ein Gebäudeinformationssystem angewendet werden kann. Die verschiedenen Module bauen aufeinander auf, so dass der Kunde frei entscheiden kann, welche Aufbaumodule für ihn in Frage kommen, um die laufenden Kosten für Heizenergie oder Strom zu beeinflussen.

ClimaCloud – Installation und Aussichten

ClimaCloud connect bindet Ihre vorhandene Gebäudeleittechnik in ihr personalisiertes Webportal ein. Vorher festgelegte Zähl- bzw. Messpunkte über die GLT werden ausgelesen und visualisiert. So können z.B. mehrere Heizkreise im Bereich Heizung, Klima und Lüftung aufgenommen werden, Luftvolumenströme erfasst oder der Stromverbrauch der Klimaanlage dargestellt werden. Dadurch ist es möglich die verschiedenen Anlagenteile optimal aufeinander abzustimmen.

ClimaCloud wird als Software-as-a-Service angeboten. D.h. Sie benötigen keine eigenen Serverkapazitäten. Die Anwendung wird browserbasiert in einem Webportal zu Verfügung gestellt. Sie erhalten als Kunde einen passwortgeschützten Zugang. Die Software ist modular aufgebaut. Sie zahlen nur die Services, die Sie benötigen. Das Webportal wird auf mehreren in Deutschland befindlichen Servern betrieben, dessen Betrieb nach der DIN ISO 27001 zertifiziert ist.

Mit unserer browserbasierten Anwendung benötigen Sie im ersten Schritt keine Messpunkte. Die Energieverbrauchsdaten werden in das System eingepflegt und es erfolgt eine Auswertung über alle Objekte. Erst im zweiten Schritt entscheidet der Nutzer optional, ob einzelne Messpunkte aufgelegt werden, um Objekte und/oder Verbraucher genauer zu analysieren. Die Software ist besonders anwenderfreundlich aufgebaut. Sie müssen kein „Softwarespezialist“ sein, um sich zurechtzufinden.

Klimaschutz, Umweltfreundlichkeit, Nachhaltigkeit, CO2-Emissionen sind zentrale Themen unserer Gesellschaft. Ein Energiemanagement dient Unternehmern dazu, Energie dort einzusparen, wo es möglich ist, ohne die Produktivität des Unternehmens negativ zu beeinflussen. Das Wissen um die exakten Energieverbräuche liefert die Basis für Verbesserungspotentiale. Die auch zukünftig weiter ansteigenden Preise für Energie verstärken diesen Effekt.

Zentrale Begriffe

In öffentlichen Gebäuden und in Gewerbeobjekten mit mehr als 250 m² Nutzfläche muss ein Energieausweis an gut sichtbarer Stelle öffentlich ausgehängt werden. Unsere Software hat eine Schnittstelle zur EnEv-Registrierungsstelle, so dass Verantwortliche für Liegenschaften einfach und schnell per online-Zugang einen Energieausweis für das jeweilige Gebäude erstellen und herunterladen können.

Energieeffizienzklassen für Gebäude zeigen auf den ersten Blick, wie der energetische Zustand des Gebäudes ist. Sie sind in der Energieeinsparverordnung (EnEv) geregelt. Die Skala geht aktuell von A+ bis H und richtet sich nach dem Energieverbrauch.

Die Energiedatenerfassung, also das Energiemonitoring ist eines der wichtigsten Instrumente zur Erhöhung der Energieeffizienz in Unternehmen. Nur mit konsequenter und permanenter Energiedatenerfassung kann ein sinnvolles Energiemanagement durchgeführt werden. Fehlerhafte Energiedaten stellen einen großen Kostenfaktor für Unternehmen dar.

Im Messstellenkonzept wird die Struktur der Energiedatenerfassung der einzelnen intelligenten Zähler festgehalten. Dadurch erhält man eine genaue Zuordnung der einzelnen Unterverbraucher, ohne dass umständlich vor Ort abgelesen werden muss. Die Verbrauchswerte sind jederzeit im Webportal abrufbar. Messung und Dokumentation sind die Grundlage für jedes erfolgreiche Energiecontrolling. Der Messstellenbetrieb bezeichnet Einbau, Betrieb und Wartung von Messeinrichtungen. Er ist im Messstellenbetriebsgesetz geregelt.

Ein Lastprofil oder Lastgang bezeichnet den zeitlichen Verlauf der abgenommen (Energie)-Leistung über eine bestimmte zeitliche Periode. An den tageszeitlichen Schwankungen kann man ablesen, wann besonders viel Energie abgerufen bzw. benötigt wird. Unser personalisiertes Webportal bietet dem Kunden jederzeit tagesaktuellen Zugriff auf sein Lastprofil und macht Effizienzpotentiale so schnell sichtbar.

Der Bauwerkzuordnungskatalog (BWZK) ist ein vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) herausgegebener Katalog, der Nichtwohngebäude in verschiedene Gebäudekategorien einordnet. Damit lassen sich verschiedene Gebäudetypen nach Nutzungsart und Ausstattung untereinander vergleichen. Für jeden Gebäudetyp sind durchschnittliche Soll-Verbrauchswerte für Wärme, Strom und Wasser als Verbrauchskennwert nach EnEv hinterlegt. ClimaCloud zieht diese datenbankerfassten Kennwerte heran und stellt Abweichungen zu den Verbrauchswerten der unternehmenseigenen Gebäude dar.

Die Nutzwertanalyse ist ein Verfahren zur Bewertung von komplexen Systemen auf Basis der EnEv-Verbrauchskennwerte zum Energieeffizienzpotential. Unsere Anwendung im Modul ClimaCloud view ermittelt eine erste objektive Einschätzung, welche Liegenschaft bzw. welches Gebäude zunächst bei energetischen Sanierungsmaßnahmen berücksichtigt werden sollte.

Intelligente Zähler - auch Smart Meter genannt - sind Messkonzepte und -systeme, die den Strom-, den Heizwärme- und den Wasserverbrauch messen und die Messergebnisse digital übertragen. Die ermittelten Daten werden dem Endkunden über ein Portal zur Verfügung gestellt und helfen vor allem bei der Identifizierung von „Stromfressern“ und bei der Steigerung der Energieeffizienz.

Im Benchmarking erfolgt eine vergleichende Analyse von Ergebnissen oder Prozessen mit einem festgelegten Bezugs- oder Kennwert. Im Energiemanagement können Energiekennzahlen entwickelt werden, die es z. B. ermöglichen, ein Gebäude einer Vergleichsgruppe gegenüberzustellen.

In der Systemlösung ClimaCloud werden Nichtwohngebäude nach den Kategorien des Bauwerkszuordnungskataloges klassifiziert. Hier werden Vergleichswerte zu den bundesweit ermittelten durchschnittlichen Verbrauchswerte für die jeweilige Gebäudeart ermittelt. Zusätzlich können weitere Vergleichsgruppen gebildet werden, z.B. Einteilung in vorher definierte Marktgrößen nach Verkaufsfläche oder bei Immobilienunternehmern nach Standort und Anzahl Wohneinheiten.